Sportflächen mitgestalten

Bolzplatz an der Krozinger Straße wird ausgebessertIm Sommer 2017 hatte eine Gruppe des 8er-Rats den Bolzplatz an der Krozinger Straße getestet, bewertet und vorgeschlagen, den Platz zu einem Kunstrasenplatz umzubauen. Die Freiburger Stadtbau (FSB) ist Besitzerin des Platzes und erhielt eine entsprechende Anfrage des 8er-Rats, die von Gemeinderat Herrn Rückauer unterstützt wurde. In einer ausführlichen Antwort erklärte die FSB, dass sie einen Kunstrasenplatz wegen der zu hohen Kosten nicht anlegen kann. Sie begründete dies unter anderem damit, dass sie dieses Geld dringend in den Neubau von Wohnungen investieren muss. Die FSB machte dem 8er-Rat aber die Zusage, den Platz an der Krozinger Straße umgehend zu warten, den Belag auszubessern und ihn somit wieder gut bespielbar zu machen. Der Einsatz des 8er-Rats für die bessere Nutzung des Platzes hat sich also gelohnt!

Was wir gemacht haben:
Viele von uns sind begeisterte Fußballspieler. Daher kennen wir
einige Bolzplätze in der Stadt und wissen, dass man sich auf
den rauen Sandbelägen leicht verletzten kann. Dazu kommt,
dass die Oberflächen dieser Tennenplätze oft uneben sind und
nach Regen große Pfützen auf dem Spielfeld stehen. Unser Anliegen
ist es deshalb, dass möglichst viele Bolzplätze in Freiburg
zu Kunstrasenplätzen umgebaut werden.
Wir haben uns mit Experten vom Garten- und Tiefbauamt (GuT)
getroffen und über die Vorteile und die Kosten von Kunstrasenplätzen
gesprochen. Von Herrn Wehrle vom GuT haben wir viel
über die Bautechnik und die Kosten eines Umbaus erfahren.
Zwei Plätze, die uns wichtig sind, wurden bereits renoviert (Kenzinger
Straße) oder mit Kunstrasen belegt (Ferdinand-Weiß-Straße).
Das finden wir gut! Ein dritter Platz an der Krozinger Straße
sollte nach unserer Meinung ebenfalls umgebaut werden.
Dazu haben wir den Platz besichtigt und eine Checkliste zusammengestellt.

Was soll in Zukunft passieren?
Der Platz gehört der Freiburger Stadtbau (FSB) – nicht der Stadt Freiburg.
Deshalb ist nicht der Freiburger Gemeinderat und sein Sportausschuss,
sondern die Freiburger Stadtbau dafür zuständig und soll unsere Checkliste
erhalten.

Wir haben zusammen gearbeitet mit:
Ewald Wehrle, Garten- und
Tiefbauamt

19.05.2017 – AG Treffen in der Hebelschule

  • Auf dem Programm stand eigentlich die Besichtigung des Kunstrasenplatzes an der Ferdinand-Weiss-Straße gemeinsam mit Herrn Wehrle vom Garten- und Tiefbauamt. Dann kam der große Regen …. Zum Glück hatte Herr Wehrle jede Menge Fotos dabei, auf denen Schritt für Schritt der Umbau des „Tennenplatzes“ (so heißen diese Hart- oder Sandplätze) in einen Kunstrasenplatz zu sehen war (auf dem Foto ist der fertige Kunstrasenplatz zu sehen).
  • Also verlegten wir das AG-Treffen ins Klassenzimmer und bekamen über eine Stunde lang ausführliche und spannende Infos vom Fachmann zu unseren Fragen. Wir wissen jetzt zum Beispiel, dass die Umbau-Kosten zum Kunstrasenplatz von vielen Voraussetzungen wie zum Beispiel dem Untergrund des Platzes abhängig sind.
  • Das heißt, dass diese Kosten von Platz zu Platz unterschiedlich sind.Dass der Platz an der Ferdi-Weiss-Straße umgebaut wurde, finden wir gut und wir freuen uns auf die Eröffnung. Dieser Platz und der renovierte Platz an der Kenzinger Straße standen ganz oben auf unserer „Wunschliste“.
  • Bleibt der Platz an Krozinger Straße, den wir am 17. März besichtigt haben. Der Platz gehört der Freiburger Stadtbau (FSB). Deshalb ist nicht der Gemeinderat und sein Sportausschuss, sondern die FSB dafür zuständig, dass der Platz umgebaut wird. Bei der Abschlusskonferenz des 8er-Rats am 07. Juli im Haus der Jugend wollen wir daher einen Vertreter / eine Vertreterin der FSB einladen und ihm/ihr einen Steckbrief des Platzes mit unseren Unterschriften überreichen mit der Bitte, sich für den Umbau in einen Kunstrasenplatz einzusetzen.

17.03.2017 – AG Treffen in der Krozinger Straße

  • Nach dem gemeinsamen Start im Haus der Jugend fuhr eure Gruppe mit der Straßenbahn zur Krozinger Straße, um den Bolzplatz dort unter die Lupe zu nehmen. Für diesen Platz hattet ihr euch entschieden, nachdem der Platz an der Kenzinger Straße erst kürzlich renoviert worden war (Pressemitteilung der Stadt Freiburg). Ein Team hat den Krozinger-Platz vermessen, ein zweites Team hat den Platz und sein Umfeld mit Fotos dokumentiert, ein drittes Team hat sich die Umgebung mit Einkaufsmöglichkeiten, Beleuchtung, Toiletten etc. genauer angeschaut. Aus diesen Infos wird ein Steckbrief des Platzes erstellt, den der Sportausschuss der Stadt bekommen soll – zusammen mit Infos, was ein Umbau zu einem Kunstrasenplatz ungefähr kosten würde. Um an diese Infos zu kommen, wollen wir zum nächsten AG-Treffen am 19. Mai einen Experten / eine Expertin einladen, der oder die berichten kann, wie teuer so etwas ist.

17.02.2017 – AG Treffen im Ratssaal

  • Auf welchen Bolzplatz konzentrieren wir uns? Welcher Hartplatz könnte zu einem Kunstrasenplatz werden? Das war die große Frage bei eurem Treffen im Ratssaal. Immerhin standen mindestens vier Plätze auf eurer Liste: Krozinger Straße / Ahornweg, Runzmattenweg, Ferdinand-Weiß-Straße und Kenzinger Straße beim Jugendzentrum. Um den zuletzt genannten Platz wollt ihr euch besonders kümmern. Und dabei zunächst in Erfahrung bringen, wie teuer so ein Kunstrasen wirklich ist (am besten bezogen auf den Quadratmeter, weil die Plätze unterschiedlich groß sind). Dazu wollt ihr jemanden einladen, der sich mit dem Anlegen von Kunstrasenplätzen gut auskennt.

27.01.2017 – 2. Konferenz

  • Bolzplätze – ihr benutzt sie ständig, darum wisst ihr wo es sich am besten spielt und kennt den Unterschied! Um richtig Spaß am Sport zu haben stellt ihr euch gut gepflegte Kunstrasenplätze anstelle von kaputten Hartplätzen vor! Ziemlich ausführlich habt ihr mit Herrn Vasen vom Garten- und Tiefbauamt und mit Herrn Meier vom Sportreferat gesprochen – die können euer Anliegen gut verstehen. Eine Idee, die Sportflächen der Schulen – die machmittags und abends kaum genutzt werden – durch eine Chipkarte öffnen und benutzen zu können, könnte ziemlich raffiniert sein und findet Anklang auf allen Seiten. Sergio Schmidt (Junges Freiburg) erklärt sich bereit das Projekt zu unterstützen.